Seit November 2009 können Unternehmen und Verbraucher von der SEPA-Lastschriftregelung (SDD) profitieren. Die Standardisierung von Zahlungsdiensten im Rahmen von SEPA und der durch die Zahlungsdienstrichtlinie festgelegte einheitliche Rechtsrahmen ermöglichen es Kunden, in- und auch in allen SEPA-Mitgliedsländern inländische und grenzüberschreitende Debitgeschäfte in Euro zu tätigen. Im Rahmen des SDD-Systems können Kunden Lastschriften nicht nur auf nationaler Ebene, sondern im gesamten einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum vornehmen. Für jede Sprache gibt es ein Dokument mit der Mandatszeilennummer, dem englischen Text und dem übersetzten Text. Die Übersetzungen können aus der folgenden Tabelle heruntergeladen werden. Der Europäische Zahlungsrat stellt den Rechnungsstellen eine Reihe von Tools zur Verfügung, die die Erstellung von Vorlagen für SEPA-Lastschriftmandate erleichtern (sowohl für den SEPA-Lastschrift-Kern als auch für SEPA-Direktdebit-Geschäfts- oder B2B-Systeme) und stellt sicher, dass sie benutzerfreundlich und konform mit den SEPA-Lastschrift-Regelwerken sind. Weitere Informationen finden Sie im Klarstellungsschreiben zu elektronischen Mandaten für SDD-Teilnehmer und im Klarstellungspapier zu SEPA-Lastschrift-Kern und SEPA-Lastschrift-Business-to-Business-Regelbüchern. SEPA-Lastschriftmandate werden von allen Arten von Zahlern unterzeichnet: Einzelpersonen, Unternehmen und mehr. Daher ist es wichtig, dass sie leicht verständlich und so kurz wie möglich bleiben. Der Europäische Zahlungsrat hat ein Leitfaden mit praktischen Informationen über die visuelle Darstellung der SEPA-Lastschriftmandate herausgegeben. Jeder Rechnungssteller kann diese Richtlinien verwenden, um gestraffte Mandate (sowohl auf Papier als auch auf Elektronischem) zu erlassen.

Sie schlagen eine Reihe von Möglichkeiten vor, um die Mandatsgröße zu reduzieren, ohne wesentliche Inhalte zu verlieren und gleichzeitig die SEPA-Lastschriftregelbücher einzuhalten. Die SEPA-Vorschrift-Regelbücher beinhalten die Möglichkeit, elektronische Mandate zu erteilen, die häufig als E-Mandate bezeichnet werden. Sie werden immer beliebter, dank ihrer Bequemlichkeit sowohl für den Zahler (der kein Dokument ausdrucken, unterschreiben und versenden muss) als auch für den Rechnungsser (der über eine automatisierte Verarbeitung und einfache elektronische Speicherung und abrufung von E-Mandat-Daten verfügt). Eine Möglichkeit, es sicher zu machen, umfasst die weithin vertrauenswürdigen Online-Banking-Dienste, die vom Zahler verwendet werden, um sich zu authentifizieren und das Mandat elektronisch zu unterzeichnen. Die Zahlungsdienstleister bieten ihre SEPA-Lastschriftdienste in den meisten europäischen Ländern, in denen Dutzende verschiedener Sprachen gesprochen werden, rechnungs- und kostenpflichtig an. Um den Rechnungsstellen im einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum die Erteilung von SEPA-Lastschriftmandaten zu erleichtern und gleichzeitig deren Klarheit und Einhaltung der SEPA-Lastschriftregelbücher (nur in englischer Sprache) zu gewährleisten, hat der Europäische Zahlungsrat den SEPA-Briefschuldenmandatstext in alle Sprachen des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums übersetzt. Ab August 2014 ersetzte SDD alle bestehenden nationalen Lastschriftverfahren im Euroraum vollständig. Wie bei der SEPA-Überweisung (SCT) müssen die IBAN (International Bank Account Number) und der BIC (Business Identifier Code) für die SDD und nicht für die nationale Kontonummer und den nationalen Bankenkennungscode bereitgestellt werden, wie es derzeit in Österreich der Standard ist.

Die B2B-Mandatstexte für den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum ( SEPA-Lastschrift) wurden in Gemeinschaftssprachen übersetzt, und die Übersetzungen wurden ebenfalls lokalen rechtlichen Prüfungen unterzogen.